Praxiswerkstatt Öffentlichkeitsarbeit: Tools und Ideen für die Hochschulpastoral

Wie kann Hochschulpastoral heute sichtbar und ansprechend kommunizieren? Dieser Frage gingen am 28. und 29. September 2026 rund 15 Hauptamtliche, Ehrenamtliche und Verwaltungsmitarbeitende aus der Hochschulpastoral in einer digitalen Praxiswerkstatt mit Stefan Weigand nach.

Im Mittelpunkt standen vor allem die eigenen Homepages: Wie finden Studierende schnell die Informationen, die sie suchen? Was macht eine Website übersichtlich, aktuell und attraktiv? Welche Inhalte gehören auf die Startseite – und welche können weg? Mit vielen praktischen Beispielen und einem guten Gespür für die unterschiedlichen Situationen der Teilnehmenden zeigte Stefan Weigand, wie Websites mit überschaubarem Aufwand verbessert und stärker auf die Bedürfnisse Studierender ausgerichtet werden können.

Aber auch Social Media und insbesondere Instagram kamen nicht zu kurz. Die Teilnehmenden erhielten konkrete Rückmeldungen zu ihren eigenen Instagram-Profilen und wertvolle Tipps, wie Inhalte verständlicher, persönlicher und ansprechender gestaltet werden können. Dabei ging es um Bildsprache, Storytelling, Postingrhythmus, Texte und die Frage, wie Hochschulpastoral auch auf Instagram neugierig machen und Menschen erreichen kann.

Mit seiner herzlichen, gut gelaunten und zugleich sehr klaren Art brachte Stefan Weigand die Inhalte auf den Punkt. Er vermittelte nicht nur Wissen, sondern vor allem Lust darauf, die eigene Öffentlichkeitsarbeit selbstbewusst weiterzuentwickeln und neue Dinge auszuprobieren. Besonders hilfreich waren die konkreten Beispiele aus der Praxis und die individuelle Beratung der mitgebrachten Websites und Instagram-Profile.

Deutlich wurde dabei: Gute Öffentlichkeitsarbeit muss nicht kompliziert sein. Entscheidend ist, die eigene Zielgruppe im Blick zu behalten, verständlich zu kommunizieren und die vorhandenen Kanäle sinnvoll miteinander zu verbinden.

Die zwei Vormittage machten Mut, die eigene digitale Präsenz mit frischem Blick anzuschauen – und die Hochschulpastoral dort sichtbar zu machen, wo Studierende unterwegs sind: auf guten Websites, bei Google, auf Instagram und natürlich auch persönlich vor Ort.

Dieser Beitrag wurde verfasst von Hedje Altmaier-Zeidler.