Der Hauptausschuss traf sich am 20./21. März zur zweiten Sitzung im digitalen Format. Neben Bildungsarbeit, Finanzplanung und Selbstverpflichtungserklärung zum geistlichen Missbrauch befasste er sich ein erstes Mal mit den möglichen Veränderungen nach 2028.
Bundesverband 2028+, Rechtsextremismus und die Social Media Präsenz
Die beiden Delegierten des Bundesverbandes Raphael Röwekamp (ZdK) und Leon Lindstedt (Kath. Theologischer Fakultätentag) berichteten dem Hauptausschuss über die zurückliegenden Versammlungen und den aktuellen Entwicklungen in den beiden Organisationen. Das gab Anlass für einen Austausch über die Frage, welche Rolle junge Menschen im Kontext kirchlicher Organisationen spielen und wie der Bundesverband hier aktiv werden kann.
Die Geschäftsstelle berichtete über die zahlreichen Seminare und Fortbildungsveranstaltungen, die in Planung sind. Der Hauptausschuss nahm den Bericht des Geschäftsführers zum Haushaltsabschluss 2025 zur Kenntnis und beschloss den Haushaltsplan für das Jahr 2027, der der Bischofskonferenz für die Beantragung der Zuwendungen vorgelegt werden muss.
Nach einigen redaktionellen Änderungen hat der Hauptausschuss die Selbstverpflichtungserklärung “Geistlichem Missbrauch vorbeugen” einstimmig verabschiedet. Sie wird in den kommenden Wochen an die Hochschulgemeinden, Bistümer und Fachorganisationen verschickt werden.
In einem moderierten Brainstorming sammelten die Hauptausschuss Mitglieder am zweiten Tag Eindrücke und Einschätzungen zu den Themen Akzeptanz und Bedeutung des Bundesverbandes auf verschiedenen Ebenen (Hochschulgemeinden, Bistümer, Bischofskonferenz, Laienkatholizismus, hochschulpolitische Organisationen auf Bundesebene).
Der Hauptausschuss war sich einig: Der Prozess Bundesverband 2028+ bedeutet eine Neuausrichtung auf die Zukunft, in deren Zusammenhang bisherige Formate und Abläufe gegebenenfalls überarbeitet, verändert oder eingestellt werden müssen. Für den Hauptausschuss muss langfristig die Personenanzahl, Art und Intensivität der Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle sowie Format und Anzahl von Treffen reflektiert und gegebenenfalls angepasst werden.


