Gremienarbeit des Bundesverbandes muss sich künftig verkleinerten Kapazitäten anpassen

Die Frage, wie der Bundesverband mit einer deutlich verkleinerten Geschäftsstelle zukünftig weiter handlungsfähig bleibt, stand im Mittelpunkt des digitalen Treffens des Hauptausschusses am 19./20. Juni. 2028.

Zukunft der Verbandsarbeit, Mitgliederversammlung und Bildungsgerechtigkeit

Die Frage, wie sich der Bundesverband den starken Kürzungen der Zuwendungen der Deutschen Bischofskonferenz anpassen kann, steht seit dem Sommer 2025 im Hintergrund vieler Beratungen in den Gremien. Die im Januar 2026 eingesetzte Arbeitsgruppe “Bundesverband 2028+” hatte bereits dreimal getagt und sich insbesondere mit der Größe und Arbeitsform der Verbandsgremien auseinandergesetzt. Diese Elemente können nur mit Änderungen der Satzung neu justiert werden. Im Anschluss daran müssen die Gremien klären, in welchem Umfang und wie die Aufgaben des Geschäftsführers nach dessen Pensionierung im Sommer 2028 in der Geschäftsstelle verteilt werden. Das setzt voraus, dass bis dahin die Anpassung der Gremienarbeit greift. Entsprechende Satzungsänderungen müssen also in der Mitgliederversammlung (MV) im November 2026 beschlossen werden.

Der Hauptausschuss hat die Empfehlungen der Arbeitsgruppe 2028+ weitgehend aufgenommen. Er spricht sich für eine deutliche Verkleinerung des Hauptausschusses und eine entsprechende Anpassung des vereinsrechtlichen Vorsitzes aus. Und auch die Ausschussarbeit sieht er als stark anpassungsbedürftig an. Zwei Hauptausschuss Mitglieder und die Geschäftsstelle erarbeiten nun bis zur Septembersitzung einen Vorschlag für konkrete Satzungsänderungen. Nach der Fertigstellung in der Septembersitzung werden die Vorschläge den Mitgliedern zu Beratung in der MV zugestellt.

Weitere Themen der Sitzung waren die Vorbereitung der Mitgliederversammlung, die am 13./14. November in Bonn stattfindet, und die hochschulpolitischen Entwicklungen (schleppende BAföG Reform und Pläne für Studiengebühren für Internationale) im Licht von Bildungsgerechtigkeit. Dazu soll für die MV ein Entschließungsentwurf erarbeitet werden. Georg Seelmann (KHG Freiburg) wurde als Ersatz für die ausscheidende Hanna Hartmann (KHG Bielefeld) in den Vorsitz gewählt.

Bericht: Lukas Rölli

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Lukas Rölli
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